Am vergangenen Sonntagabend empfingen wir in der heimischen Sporthalle Rennekamp die Mannschaft von TuS Brake II zu einem wahren Handballkrimi. In einem bis zur letzten Sekunde hart umkämpften Spiel konnten wir uns am Ende knapp, aber verdient mit 32:31 durchsetzen.
Die erste Halbzeit gestaltete sich von Beginn an äußerst ausgeglichen, wobei sich keine der beiden Mannschaften entscheidend absetzen konnte. Mitte der ersten Hälfte erspielten wir uns zwar eine knappe 10:8-Führung, doch die Gäste hielten stets dagegen und ließen uns nicht enteilen. Es entwickelte sich ein temporeicher Schlagabtausch auf Augenhöhe, sodass es folgerichtig mit einem leistungsgerechten 18:18-Unentschieden in die Halbzeitpause ging.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie zunächst auf Messers Schneide. Erst im Laufe der zweiten Hälfte gelang es uns, das Zepter etwas fester in die Hand zu nehmen. Durch eine hochkonzentrierte Phase im Angriff und clevere Abschlüsse bauten wir uns bis zur 51. Minute einen wichtigen Vier-Tore-Vorsprung zum 27:23 auf. Großen Anteil daran hatte unser treffsicherster Akteur, der insgesamt starke elf Tore zum Erfolg beisteuerte und dabei auch von der Siebenmeterlinie absolut fehlerfrei blieb. Auch aus dem restlichen Rückraum und von den Außenbahnen kam stets wertvolle Unterstützung, sodass wir insgesamt von vielen Positionen aus Torgefahr ausstrahlten.
Brake gab sich jedoch noch lange nicht geschlagen und warf in der Schlussphase alles in die Waagschale. Die Gäste bestraften kleine Unachtsamkeiten in unserer Abwehr und verkürzten das Ergebnis knapp zwei Minuten vor dem Ende bedrohlich auf 31:30. Nachdem wir noch einmal eine Auszeit genommen hatten, behielten wir im entscheidenden Angriff die Nerven: Ein sicher verwandelter Strafwurf in der vorletzten Spielminute bescherte uns das erlösende 32:30. Der direkte Anschlusstreffer der Gäste fiel zwar prompt zum 32:31, jedoch brachten wir die knappe Führung danach routiniert über die verbleibenden Sekunden.
Ein nervenaufreibender Heimsieg, der eindrucksvoll zeigt, dass die Moral und der Kampfgeist in der Truppe absolut stimmen. Wir nehmen diesen positiven Schwung nun mit in die nächste Trainingswoche.







